Tourismus & Verkehr

CDU
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SPD
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Wir wollen den Radschnellweg RS1, die Erzbahntrasse und den Springorum- Radweg besser ins Fahrradwegenetz einbinden und für bessere Anbindung an die Ortszentren sorgen. Wir wollen das Bochumer Radwegenetz so ausbauen, dass es gefahrlos genutzt werden kann und mit dem regionalen und landesweiten Wegenetz verknüpft ist, damit Kinder, Schüler und Familien, Kitas und Schulen von ihren Wohnquartieren aus möglichst gefahrlos erreichen können. Wir werden Ladestationen und Fahrradparkplätze/ Fahrradboxen entlang des Radwegenetzes einrichten.

Wir werden Tempo-30-Zonen in reinen Wohnstraßen ohne Verbindungsfunktionen weiter ausbauen.

Wir werden die Parkgebühren maßvoll gestalten, einen Brötchentarif einführen und die Möglichkeiten für Anwohnerparken verbessern.

Für uns gibt es keine Bevorzugung oder Benachteiligung einer Verkehrsart oder eines Verkehrsmittels. Verkehrspolitik muss die Interessen aller Menschen berücksichtigen, egal ob sie zu Fuß, mit dem Rad, mit dem ÖPNV oder mit Motorrad/Auto unterwegs sind.

Es steht nur die Frage im Vordergrund, wie kann man optimal von A nach B gelangt und zwar möglichst mit jeder Verkehrsart.

Wir wollen den Radverkehr so ausbauen, dass er die Erfordernisse für Berufspendler, Schüler und Freizeitfahrer erfüllt, aber gleichzeitig auch die Leistungskapazität der Radialstraßen nicht einschränken.

In der Vergangenheit konnten nicht alle Bettenanfragen für Bochum bedient werden. Dies war auf dem Markt zu spüren, neue Hotelprojekte wurden oder werden daher realisiert. Dies können wir insoweit auch unterstützen.

Die Vielfalt der Gastronomie wollen wir erhalten, wir müssen diesbezüglich auch ggf. über weitere Unterstützungen nachdenken, um insbesondere auch die Arbeitsplätze zu erhalten.

Bochum verkauft sich teilweise auch unter Wert, obwohl Bochum gerade touristisch viel zu bieten hat. Bochum Marketing hat bereits mit dem Bochum-Bus und der Marke Bochum einen Aufschlag zu einem besseren Stadtmarketing außerhalb der Stadtgrenzen geleistet – und damit auch viel Aufmerksamkeit erreicht. Hier könnte man ansetzen, die Marke weiterentwickeln und offensiv für Bochum werben.

Gruene
Die Grünen
FDP
FDP
  • Die beste Anbindung des Radschnellwegs Ruhr (RS1) an die Innenstadt wird derzeit unter Einbeziehung der Vorschläge von Bürger*innen geprüft. Eine am Südrand verlaufende Variante erscheint uns am realistischsten.
  • Ziel: eine autoarme Innenstadt,
  • Fahrstreifen und Parkbuchten zugunsten der umweltverträglicheren Verkehre verringern,
  • Anwohner*innenparken verteuern,
  • Parkraumbewirtschaftung ausweiten und Parkgebühren erhöhen.
  • Das Parken an der Straße muss deutlich teurer werden als im Parkhaus.
  • Geh- und Radwege zuzuparken muss stärker geahndet werden.
  • Pendler*innen benötigen zusätzliche Park+Ride-Plätze.
  • Tempo 30 soll verstärkt auch an Hauptverkehrsstraßen zur Regel werden.
  • Ein engmaschiges Lastenfahrradverleihsystem in der Innenstadt und den Stadtbezirkszentren mit entsprechenden großzügigen Stellplatzangeboten.
  • Neu entstehende Supermärkte werden verpflichtet, Lastenfahrradstellplätze und Fahrradabstellanlagen zu bauen.
  • 100 Kilometer neue Radwege
  • Tempo 30 überall dort, wo keine Radwege sind
  • Ringbuslinie Cityring
  • Nachtbusnetz auch wochentags für Bochum
  • Ein Nahverkehrsplan für das ganze Ruhrgebiet
  • Ein 365 Euro Jahresticket für das Bochumer Stadtgebiet, falls bis 2024 kein NRW- oder Ruhrticket eingeführt wurde
  • Ein kostenloses Bochum-Ticket für Schüler*innen, Auszubildene, Student*innen und Menschen in Freiwilligendiensten, falls bis 2024 kein kostenloses Landes- oder Ruhrticket für diese Gruppen eingeführt wurde
  • Umwidmung von 250 Parkplätzen jährlich ab 2021 zugunsten von Fuß- und Radverkehr, Stadtgrün oder Außengastronomie
  • U35 in den Stoßzeiten im 3-Minuten-Takt
  • ein Schnellbus von Langendreer (S) zur RUB
  • Linie 308/18 zweigleisig nach Cöppencastrop verlängern
  • Linie 318 bis mindestens zur Straße „Am Ruhrort“ verlängern
  • Derzeit ist eine ganze Reihe von Hotelprojekten in Planung. Hier ist eher die Frage, ob es irgendwann ein Überangebot gibt.
  • Uns ist wichtig, dass die Gastronomie des Bermudadreiecks weiterhin qualitativ vielfältig bleibt.

Zurecht wurde in den letzten Jahren der Schwerpunkt der Außendarstellung auf das Motto der Bochum Strategie 2020 gelegt: „Wissen – Wandel –Wir-Gefühl“. Daran muss konsequent weitergearbeitet werden.

Wir wollen für Bochum sternförmig entlang der zentralen Achsen auf die Innenstadt zulaufende,
eigene Fahrradstraßen und Schnellwege etablieren, die mit einem sicheren und engmaschigem
Radwegenetz in den Stadteilen verknüpft sind. Den Platz hierfür wollen wir schaffen, indem wir den
Parkdruck an den Straßenrändern durch den Ausbau von Quartierparkhäusern und Tiefgaragen
drastisch reduzieren.

Wir setzen vermehrt auf Kreisverkehre an Kreuzungen, intelligente und digitale
Verkehrssteuerungssysteme mit dynamischen Routenempfehlungen und flexiblen Tempolimits.
Starre anlasslose Tempolimits hingegen lehnen wir ab. Wir wollen das Parken in der Innenstadt noch stärker in die Parkhäuser und ggf. auch neu zu schaffende Quartiersparkhäuser verlegen. Den
freiwerdenden Platz wollen wir für geschützte Radwege entlang des Innenstadtringes nutzen.

Ganz nach unserem Motto „Schneller Nahverkehr, sichere Radwege, gute Straßen“ wollen wir alle
Verkehrsträger gleichermaßen stärken. Durch Investitionen in alle Straßen die mindestens die Höhe
der Abschreibungen betragen, wollen wir sichere Straßen gewährleisten. Gleichzeitig wollen wir eine
einfache und digitale Tarifstruktur sowie mehr Querverbindungen zwischen den Stadtteilen im ÖPNV
auch in Randzeiten. Darüber hinaus wollen wir Raum für sichere Radwege schaffen und eigene
Fahrradstraßen ausbauen.

Wir wollen den Eigentümern der Lokale größtmögliche Freiheiten bei der Gestaltung und Belegung
der Lokale lassen. Gerade das Bermuda3Eck lebt von dieser Freiheit und ist damit zu einer
überregional beliebten Anlaufstelle zum Essen, Trinken, Feiern und Ausgehen geworden. Mit
möglichst wenig Eingriffen kann die Gastronomie am besten Vielfalt und eigenen Charme entfalten,
damit sie auch weiterhin am Puls der Zeit ist. Der Bedarf an Hotels ist in Bochum gewachsen.
Weiteren Investitionen sollte die Stadt keine Steine in den Weg legen.

Veranstaltungen mit großer Strahlkraft wie Bochum Total, der Bochumer Musiksommer oder
Kemnade in Flammen sind wichtig für Bochum. Wir wollen solche Veranstaltungen nutzen, um aktiv Werbung für Bochum zu machen und mit Angeboten verzahnen, Bochum besser kennenzulernen.
Bochum kann sich dabei weltoffen und von seiner besten Seite präsentieren, um z. B. auch
Unternehmen und Investoren anzulocken.

Linke
Die Linke
AfD
AfD
Der Schwerpunkt des Radwegebaus sollte möglichst auf Nebenstrecken liegen, die parallel zu den Hauptverkehrsstrecken führen und nach Möglichkeit kreuzungsfrei sind. Niemand möchte mit seinem kleinen Kind auf einer vierspurigen Herner Straße fahren. Gerade als Familienpartei ist uns die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer – auch der ganz Kleinen – wichtig.

– noch keine Antwort vorhanden –

Damit Kunden von auswärts kommen, muss zunächst die Innenstadt vor der Verwahrlosung bewahrt werden. Leerstehende Ladenlokale müssen schnellstmöglich wieder neue Mieter mit einem attraktiven Angebot bekommen. Wir setzen uns auch für längere und einheitlichere Öffnungszeiten – insbesondere am Freitagabend und Samstagabend – ein. Damit werden unsere Bürger als auch auswärtige Kunden in die Innenstadt gelockt. Um einen Anreiz für das bestehende aber auch für neue Geschäfte zu setzen, möchten wir den Gewerbesteuerhebesatz reduzieren. Das wettbewerbsfeindliche Gestaltungshandbuch möchten wir abschaffen.
Stadtgestalter
UWG

Für den Radschnellweg haben die STADTGESTALTER bereits mehrere Vorschläge gemacht hier zwei davon:
Den Radschnellweg (RS1) über eine Hochtrasse mitten durch die Innenstadt führen (LINK), der Radschnellweg über Rottstraße und Südring (LINK)

Für das Parken in der Innenstadt stehen ausreichen Parkhäuser zur Verfügung. Diese müssen gut erreichbar sein, dann kann das Gebiet innerhalb des Innenstdatrings autofrei werden (Ausnahmen: Liefer- und Anwohnerverkehr, öffentlicher Nahverkehr). Tempo 30 soll auch auf Wohnstraßen ausgeweitet werden, die bisher Teil des Vorbehaltsnetzes sind und für den Durchgangsverkehr nicht benötigt werden bzw. nicht geeignet sind (z.B. Friederikastraße).
Das Radwge- und ÖPNV-Netz massiv ausgebaut werden. Für alle Verkehrsmittel muss ein flächendeckendes Netz sicherer Wege vorhanden sein. Das Ticketsystem für den Nahverkehr muss vereinfacht und insbesondere für Ab-und-zu-Fahrer günstiger werden. Die STADTGESTALTEr machen sich dabei für eine wiederaufladbare Smartcard als Fahrschein stark, wie sie weltweit üblich ist.

Im Rahmen der Corona-Krise, müssen den Gastronomen unbürokratisch mehr Flächen für Freisitze verfügbar gemacht werden.

Zur Weiterentwicklung des Bermud3Ecks haben die STADTGESTALTER ein gesondertes Konzpt entwickelt: LINK

Die STADTGESTALTER wollen Bochum zu einer Stadt entwickeln, die in vielen Bereichen als Vorreiter und als „Place to be“ wahrgenommen wird. Eine entsprechende Darstellung macht die Stadt für Einwohner wie für Unternehmen attraktiv.
Liberale Demokraten
NPD

Für die Antworten sind ausschließlich die entsprechenden Kandidaten / Parteien verantwortlich

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